Warum ist alles so groß?



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Warum ist alles so groß?


Eine experimentelle, reflexive Recherche im Bode Museum


Im Rahmen des lab_bode-Schulprogramms führten wir zusammen mit der Architektin Andrijana Ivanda (c/o now) den workshop „Warum ist alles so groß?“ für zwei Schulklassen der Grunewaldschule durch. Im Zentrum stand die Frage nach repräsentativer Architektur, Präsentationsweisen im Museum und deren Wirkungen auf den eigenen Körper. Gemeinsam erforschten wir an elf Workshoptagen das gesamte Bode-Museum, haben verschiedene Messungen in Relation zur eigenen Körpergröße unternommen, bewegten uns spielerisch durch die Räume oder wurden selbst zu Skulpturen. In den unterschiedlichsten künstlerischen Methoden die von konzeptueller Recherche, Collagen, Zeichnungen, Interviews, hin zu performativen Interventionen reichten, entwickelten sich mehrere Forschungsfragen, die sich auf ausgewählte Orte innerhalb der Sammlung konzentrierten. In Form von Modellen wurden die Herangehensweisen und Strategien zur räumlichen Aneignung visualisiert. Auch wurden die einzelnen Beobachtungen und gemeinsamen Erkenntnisse in Forscherheften festgehalten. Die Schüler_innen arbeiteten auf diese Weise konzeptuell an einer Aktionskarte, der lab_bode_Actionmap, die die unterschiedlichen Ideen für räumliche Veränderungen und spielerische Betrachtungsweisen für das Bode-Museum vereint. Am Aktionstag wurden die Modelle der Schüler_innen präsentiert, sowie die Action_map mit allen Interessierten ausprobiert.

Im Rahmen des „lab.Bode – Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen“ und in Zusammenarbeit mit der Architektin Andrijana Ivanda.